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Besuch bei der Bordeaux-Steffi

Man sagt ja: „Erstens kommt immer alles anders und zweitens als man denkt.“ Und wenn ich mir meinen Frankreich Trip so beschaue, könnte nichts näher an der Wahrheit liegen. Ursprünglich war alles etwas anders „geplant“. Nach Fünfeichen sollte es auf unbestimmte Zeit nach Frankreich gehen. Dort dann jobben oder (wenn die Zeit reicht) auch in die Uni setzen. Anschließend zurück nach Hause, Sommer mit Freundin genießen, Wohnung suchen und im Oktober in die Hansestadt an der Elbe…
Soweit zu meinen Plänen. Dann erreicht mich ein Telefonanruf und würfelt alles durcheinander. Nicht im Oktober sondern schon im August geht die Ausbildung los. Und schwups staucht sich alles um 2 Monate zusammen…
Der Sommer mit Freundin: fällt aus. Steffi kommt erst im August nach Hause, wenn ich schon arbeite. Gemütlich Wohnung suchen: muss schnell gehen. Schließlich wird sie nun nicht Mitte September sondern schon im Juli bezogen. Der Open-End-Frankreichaufenthalt: wurde auf einen Monat (+/- ein paar Wochen) zusammengestrichen und zum Urlaub erklärt!
Schließlich brauch man auch mal Erholung.
Und die hatte ich hier wirklich. Auf Grund der geringen Zeit (und meiner doch bescheidenen Französischkenntnisse) fielen Arbeiten und Unibesuch aus. Letzteres aufgrund strengerer Studienbestimmungen. Einfach reinsetzen fällt aus und ein komplettes Semester belegen verbietet sich aus Zeitgründen:-(

Was also anfangen mit der ganzen Zeit? Nun die Wochenenden sind weniger das Problem: An denen hat Steffi frei und so war ich jetzt schon in ganz Bordeaux, in La Rochelle, Biarritz (inkl. Fast-Sightseeing von Bayonne) und Arcachon. Klingt vielleicht nicht nach viel, aber ich möchte an dieser Stelle NOCHMAL die anhaltenden Temperaturen erwähnen: (25° und mehr bei einem Regentag alle zwei Wochen). Pro Wochenende macht man maximal einen Ausflug und ist dann auch völlig erledigt. Eine Erkenntnis dieser Ausflüge war: irgendwie gibts hier keine Weinberge. Alles flach! Aber damit niemand enttäuscht ist, hier ein Foto:

Letztens waren wir bei Arbeitskollegen von Steffi zum Essen eingeladen. Verbal konnte ich nicht viel beisteuern, aber das hat sicher zu meinem guten Eindruck beigetragen. Es gab natürlich Crêpes. Mit Käse, Schinken, Ei und noch mehr Käse als Belag (hat sehr an Pizza erinnert nur sehr viel kleiner). Flora und Manu (die Gastgeber) haben ne Ratte als Haustier. Aber mit Krallen und so. Chouchou heißt das quietschende Kneul. Sie sagten es sei aus Kanada. Leider hab ich nicht wirklich verstanden, was es war.

Am nächsten Arbeitstag wurde der Abend natürlich ausgewertet. Steffi hat mir dann erzählt, Flora hätte gesagt: ich würde sehr deutsch aussehen…ich bilde mir ein, es liegt an den Ohren.

Unter der Woche sieht es allerdings etwas mau aus. Den ganzen Tag auf sich allein gestellt, besteht die Hauptaufgabe im Haus-keeping (freilich nix Wildes, das den Sascha überfordern könnte). Und das kann mit der Zeit etwas langweilig werden.
Ich vertreib mir die Urlaubszeit in der Regel mit ausschlafen, und Trips nach Bordeaux (Rue St-Cathrine, die Innenstadt an sich, Bordeaux-Lac, die Garonne entlang). Die Stadt ist relativ fahrradfreundlich (jeder fährt wie und wo er will und keinen kümmert es, auch nicht die Polizei) und so ist der Drahtesel mein bevorzugtes Fortbewegungsmittel. Selbigen kann man von der Stadt übrigens kostenlos als Leihgabe beziehen.

Nun zu den Ausflügen. Am Interessantesten fand ich Biarritz. Der Ort liegt nahe der spanischen Grenze. Auf dem Weg zum Strand war ich etwas irritiert von den vielen Leuten mit Surfbrett unterm Arm. Dachte erst, sie würden etwas übertreiben. So groß können die Wellena auch hier nicht sein. Doch falsch gedacht.
Biarritz ist herrlich. Zum einen die Landschaft an sich (Steilküste, kleine Felseninseln, ausgespülte Steinformationen) und dann was daraus gemacht wurde (die Anpflanzungen, der Ausbau natürlicher Häfen zu kleinen Fischerhäfen). Sollte also mal jemand in den Südwesten Frankreichs reisen. Biarritz ist einen Besuch wert.
Europa hat eben auch seine schönen Ecken...



Ich hab noch 2 Wochen. Dann muss ich mich gen Paris trollen, auf dem Flughafen nächtigen und früh morgens mit dem ersten Flug nach Berlin aufbrechen. Soviel zu den Billigflügen. Man spart zwar Unmengen an Geld, muss aber danach zum Chiropraktiker weil man versucht hat auf den Flughafenbänken zu schlafen.

Wer mich kennt, weiß um meine Vorbehalte gegenüber Frankreich. Und ich muss euch sagen…Völlig abgebaut sind sie noch nicht. Aber man versteht jetzt die Unterschiede eher. Und ich werde einige Sachen wirklich vermissen. So stereotyp es auch klingt: Baguettes gehören eindeutig dazu.

Und wer bis zum Ende durchgehalten hat, der sei hiermit erlöst. Mir fällt nix mehr ein.
Gruß nach Deutschland
Sascha



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